Künstliche •••
Intelligenz
Ich habe schon vieles erlebt.
Das klingt vielleicht alt – ist es aber nicht. Die Zeit rennt und nimmt uns alle mit.
Zuerst kam die Digitalisierung der Musik, danach die digitale Photographie. Trotz aller Unkenrufe, die Photographie würde dadurch kaputtgemacht, war ich begeistert von den neuen Möglichkeiten.
Später folgte die Digitalisierung des Zeichnens und Malens. Seit mehr als 40 Jahren bewege ich mich in der Kunstszene und empfand es als spannend und aussergewöhnlich, als die ersten Grafikprogramme
auf den Markt kamen und meine analoge Kunst um eine digitale Ebene erweiterten.
Seit inzwischen über 28 Jahren male, zeichne und skizziere ich mit Grafikprogrammen – und nun ist auch KI endgültig bei uns angekommen.
Mit der Zeit gehen
Als Künstler mag man es natürlich nicht besonders, wenn
eigene Werke vorschnell mit „Ach, das ist doch nur KI“ abgetan werden.
Mittlerweile ist mir das jedoch ziemlich egal geworden. Wie viele technische
Entwicklungen zuvor, betrachte ich auch KI als zusätzliches Werkzeug – nicht
mehr und nicht weniger. Ob auf Papier, Leinwand oder digital am PC: Kunst bleibt
Kunst.
Für mich zählt nicht in erster Linie das Werkzeug, sondern das Resultat
und die Möglichkeit, Gedanken und Ideen sichtbar zu machen. Ich habe kein
Problem damit offen zu sagen, wenn KI bei einem Werk mitverwendet wurde. Genauso
selbstverständlich gehören für mich aber auch Photographie, digitales Malen oder
klassische Techniken dazu. Oft verschwimmen diese Bereiche ohnehin miteinander.
Heute wird viel diskutiert und kritisiert – morgen gehört KI vermutlich längst
zum Alltag, weil bereits die nächste Entwicklung vor der Tür steht. KI ist
nichts Fremdartiges und zerstört auch keine Kunst. Sie erweitert lediglich die
Möglichkeiten.
Die Ars
Electronica widmet sich seit Jahren digitaler und KI-basierter Kunst. Auch das
Museum of Modern Art in New York,
zeigt in Ausstellungen Werke aus diesem Bereich. Die Kunst lebt weiter – sie
verändert sich nur immer wieder. Heute, im Jahr 2026, habe ich begonnen, KI noch
genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich lerne, wie sie funktioniert und wie ich
sie als zusätzliches Werkzeug kreativ nutzen kann. Die Resultate finden sich
hier, in dieser eigens für KI eingerichteten Ecke, sowie bei den
Gedankenbildern
2026.

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