Tiffany bezeichnet eine besondere Form der dekorativen Glaskunst, vor
allem bekannt durch die sogenannten Tiffany-Lampen... kunstvolle
Lampen mit bunten Glasstücken, die durch feine Kupferfolie verbunden
sind. Benannt ist diese Technik nach dem amerikanischen Künstler
Louis Comfort Tiffany, einem der bedeutendsten Vertreter des Jugendstils
in den USA.
Was ist das Besondere an Tiffany-Glas? Die
sogenannte Tiffany-Technik unterscheidet sich von klassischer
Bleiverglasung. Jedes Glasstück wird mit Kupferfolie umwickelt. Die
Stücke werden anschließend mit Zinn verlötet. Dadurch sind
feinere und detailreichere Motive möglich. Oft werden opalartige,
marmorierte oder strukturierte Gläser verwendet. Typische Motive:
Blumen (z. B. Libellen, Rosen, Mohnblumen) Naturmotive,
Jugendstil-Ornamente.
Die Tiffany-Glaskunst entstand Ende des 19.
Jahrhunderts. Erste Arbeiten von Louis Comfort Tiffany datieren auf
die 1880er Jahre. Besonders populär wurden Tiffany-Lampen um 1895–1915. Sie
gehören stilistisch zum Jugendstil (Art Nouveau). Tiffany war
Mitbegründer der Firma Tiffany Studios in New York. Dort wurden
Fenster, Lampen und andere Glasobjekte hergestellt.