Ich bin stolze Mutter und in der Zwischenzeit genauso stolze Großmutter. Als ich mich dazu entschloss, meine Gedankenbilder auch auf der neuen Homepage auszustellen, war mir klar, dass die Gedanken, die ich damals 1990 einer Bekannten schrieb und welche ich später auch veröffentlicht habe, hier nicht fehlen dürfen. Es ist meine Antwort auf die Frage: "Wie erziehe ich mein Kind?"
Bringe deinem Kind beständige, gleichmässige Liebe und Führsorge entgegen.
Das ist für seine seelisch-geistige Gesundheit
so wesentlich wie die Nahrung für den Körper.
Sei grosszügig mit deiner Zeit und deinem Verständnis –
Mit deinem Kind spielen zählt mehr als ein ordentlich funktionierender Haushalt.
Ermögliche deinem Kind neue Erfahrungen und
"hülle" es von früh auf in Sprache -
Das bereichert seine Entwicklung.
Ermuntere es zum Spiel in jeder Form,
für sich und mit anderen Kindern.
Zum Forschen, Nachahmen, Bauen und schöpferischen gestalten.
Lobe Anstrengungen mehr als Leistungen.
Übertrage deinem Kind stetig wachsende Verantwortung.
Wie alle Fertigkeiten muss auch diese geübt werden.
Denke daran, dass jedes Kind einzigartig ist.
Die Behandlung die dem einen voll gerecht ist, ist für das Andere nicht richtig.
Zeige Missbilligung auf eine Weise, die das Alter, die Persönlichkeit
und das Verständnis des Kindes nicht überfordert.
Drohe niemals mit Liebesentzug oder dein Kind weg zu geben.
Du kannst sein Verhalten Ablehnen, aber lass nie den Verdacht entstehen
du könntest seine Person ablehnen.
Erwarte keine Dankbarkeit.
Dein Kind hat nicht darum gebeten geboren zu werden -
Es war deine Entscheidung!
Ein Kind erziehen heisst – seine Seele in den Händen tragen.
Es liegt in Kinderaugen
Sorglosigkeit im Blick.
Sie glauben an das Gute
an Liebe und an Glück.
Sie kennen kaum das Leben
was böse ist und gut.
Sie brauchen sehr viel Liebe
die sanft in ihnen ruht.
Sie schauen voller Wärme
uns bis in's Herz hinein.
Das Leuchten dieser Augen
kann wie ein Wunder sein.
Blick ich in Kinderaugen
so wird mir eines klar.
Sie sind so einzigartig
und auch so wunderbar.
Das Gedicht "Kinderaugen" habe ich nach der Geburt meines
zweiten Sohnes (1987) geschrieben.
Kinder sind unsere Zukunft.
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